Der erfolgreiche Handel mit Trends

Eine der größten Schwierigkeiten, die sich beim Handel mit Trends ergeben ist, dass es oft schon zu spät ist um einzusteigen, wenn man einen Trend ausfindig gemacht hat. Während Trends rückblickend sehr einfach zu erkennen sind, ist es schwer in Echtzeit den richtigen Einstiegspunkt und Ausstiegszeitpunkt zu finden. Um rechtzeitig handeln zu können muss man ein Signal erkennen, das einem sagt, dass der aktuelle Trend noch weiter bestehen bleibt, oder dass bald eine Trendumkehr stattfinden wird. Es gibt einige Möglichkeiten dies zu tun um damit das Meiste aus den großen und profitablen Trends mitzunehmen, aber es gibt im Trendhandel auch einige Probleme.

Der Handel zu Beginn eines Trends

Eine der schwierigsten Aufgaben ist es den Beginn eines Trends zu erkennen. Typischerweise startet ein solcher mit einem Umkehrmuster und viele Trader versuchen die Position im Trend zu halten und sogar auszubauen (pyramidisieren).

Häufige Trendumkehrmuster sind das „Double Top“ (Doppel Hoch), „Double Bottom“ (Doppel Tief), Breakouts und auch Indikatoren, die auf Erschöpfung hindeuten (wie z.B. Momentum Indikatoren, die einen überkauften oder überverkauften Markt signalisieren). Deutet sich ein Trend in eine neue Richtung an, dann kann dies ein sehr guter Einstiegspunkt sein. Ein mögliches Problem ist aber, dass es sich nur um eine vorübergehende Korrektur handelt und der ursprüngliche Trend früher oder später wieder fortgesetzt wird. Besonders in historischen Charts kann man dies sehr gut erkennen: Eine Trendbewegung verläuft niemals „glatt“, sondern es wechseln sich Bewegung und Korrektur ab. In der Korrektur kommt es dann immer wieder vor, dass Trader aus ihrer Position ausgestoppt werden. Eine Technik um dem entgegen zu wirken ist es, den Stop gleich auf Break Even zu ziehen, sobald der neue Trend das erste mal erfolgreich getestet wurde. Es muss wohl hier nicht extra erwähnt werden, dass es schwer ist Profit mit neuen Trends zu machen, wenn ein Großteil der Gewinne immer wieder von Korrekturen aufgefressen wird.

Der Trend

Trend Trading mit gleitenden Durchschnitten

Der Handel mit zwei sich überschneidenden gleitenden Durchschnitten ist im Trendhandel sehr beliebt – und diese Methode funktioniert auch extrem gut. Das Problem mit gleitenden Durchschnitten ist allerdings, dass sie der Echtzeit hinterher hinken und sie deshalb nur verspätete Einstiegs- und Ausstiegssignale liefern können. Trotzdem können sie sehr gut als Signale für langfristige Trends verwendet werden. Gleitende Durchschnitte können Ihnen außerdem dabei helfen, falsche Breakouts zu erkennen, die Ihnen beim Handel mit neuen Trends häufig einen Strich durch die Rechnung machen.

Trendhandel mit gleitenden Durchschnitten

Einen Trend halten

Geduld ist das A und O im Trendhandel, denn wenn man in einen Trend einsteigt und die Position hält, hat man in der Regel keine Ahnung wann dieser vorbei sein wird. Indikatoren wie ein Momentum Oszillator können dabei aber behilflich sein.

Viele Trader bevorzugen es ihre Position in den Korrekturphasen während eines etablierten Trends aufzubauen, denn dies ist eine bewährte und erfolgversprechende Taktik. Zur richtigen Anwendung sollten Sie Trendlinien einzeichnen, die Ihnen dabei helfen die Hoch- und Tiefpunkte in einem Trendkanal zu erkennen. Wenn Sie etwas voraus schauen und sich darüber Gedanken machen, wann erneute Widerstände zu erwarten sind, bekommen Sie automatisch auch ein Gespür dafür, ob es bald mit einem Trend zu Ende geht oder nicht.

Der Ausstieg aus einem Trend

Der Ausstieg aus einem Trend mit Hilfe von Indikatoren wie gleitenden Durchschnitten ist ebenfalls schwierig, da diese hinterher hinken. Eine andere Möglichkeit des Ausstiegs ist der Durchbruch einer Unterstützungslinie. Eine beliebte Strategie ist es zu warten, bis diese Linie durchbrochen wird und eine Kerze darunter schließt, sozusagen als Signal dafür, dass der Trend zu Ende ist. Die alte Trendlinie ist jetzt nicht mehr Unterstützung, sondern der neue Widerstand. Der erste erfolgreiche Test des neuen Widerstandes bestätigt dann in weiterer Folge, dass der alte Trend wirklich zu Ende ist.

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