Indikatoren: MACD, RSI und ADX einfach erklärt

Im täglichen Handel mit Währungen verwenden viele Forex Trader Indikatoren als zusätzliches Tool zu ihren Tradingstrategien um ihre Entscheidungen zu unterstützen. Diese werden ganz einfach innerhalb des normalen Preis-Charts eingeblendet und richtig angewandt können Indikatoren den Handel wesentlich erleichtern, die Performance des Traders steigern und den entscheidenden Marktvorteil geben.

Beim Einstieg in die Materie der breit gefächerten Palette an Tradingindikatoren sollte man sich nicht verwirren lassen, denn es gibt 100te solcher Indikatoren die teilweise so unnötig sind wie ein Maulwurf mit Brille. Wirklich bewährt haben sich eine handvoll von Schlüsselindikatoren auf die man – zumindest am Beginn – den Fokus richten sollte. Viele der erfolgreichsten Trader verwenden überhaupt nur ein oder zwei dieser Schlüsselindikatoren um ein zusätzliches Kriterium für ihre Entscheidungen zu haben. Die eigentliche Grundlage des Tradings bleibt aber immer noch der Chart und nicht der Indikator. Es ist sehr wichtig dies zu verstehen und sich nicht in einer Art indikatorgläubigkeit zu verlaufen.

Im Wesentlichen können wir Indikatoren folgendermaßen einteilen: Trendfolge-Indikatoren und Momentum-Indikatoren. Beide Hauptgruppen können effektiv eingesetzt werden, aber es ist wichtig den Unterschied zu verstehen. Trendfolgeindikatoren spiegeln den historischen Kursverlauf in veränderter Weise wieder und hinken dem Markt etwas hinterher. Im Gegensatz dazu sollen Momentum-Indikatoren den weiteren Kursverlauf vorhersagen.

Bevor wir ins Detail gehen: Die folgenden Indikatoren lassen sich nur mit einem vernünftigen Broker darstellen, am besten einen der auf die MT4 Plattform zurück greift wie etwa Dukascopy. Falls Sie noch nicht bei einem guten MT4 Broker aktiv sind, können Sie sich hier registrieren.

MACD

Der MACD (moving average conversion-divergence) ist der Favorit vieler Forex-Trader, da er sowohl als Momentum-Indikator und auch als Trendfolge-Indikator eingesetzt werden kann. Mit seiner Hilfe kann man die „Stärke“ des jeweiligen Preises relativ einschätzen und er soll das Potential für eine Richtungsänderung anzeigen.

Wie bereits der Name andeutet zeigt er die Differenz zwischen zwei gleitenden Durchschnitten an. Die sogenannte MACD-Linie zeigt die Differenz zwischen dem EMA 12 und dem EMA 26 (EMA = „exponential moving average“ also „exponentieller gleitender Durchschnitt“) und die sogenannte Signallinie ist der EMA 9 dieses Wertes. Divergenz entsteht immer dann, wenn die MACD Linie die Signallinie kreuzt. Trader verwenden den MACD Indikator vor allem dazu, um einerseits Ihre Long- oder Short-Positionen zu bestätigen, als auch das „Schneiden“ von MACD-Linie und Signallinie direkt als Einstiegs- oder Ausstiegssignal zu nutzen.

Relative Strength Index (RSI)

Der „Relative Stärke Index“ ist ein Momentum-Indikator der die Stärke des Marktes messen soll und daraus abgeleitet, ob der Markt überkauft oder überverkauft ist. Die Berechnung des RSIs beinhaltet den durchschnittlichen Gewinn und Verlust der letzten 14 Zeiteinheiten, welcher daraus und in Folge als Wert zwischen 1 und 100 festgesetzt wird. Definitionsgemäß wird ein Wert von über 70 als überkauft angesehen, ein Wert von unter 30 als überverkauft und man geht davon aus, dass in diesen Bereichen die Gefahr einer Korrektur bzw. einer kompletten Marktrichtungswende steigt. Richtig verwendet, also niemals als alleiniges Entscheidungskriterium, lässt sich dieser Indikator im Forex-Trading sehr gut in die ganzheitliche Tradingstrategie einbauen.

Ähnlich wie der MACD zeigt der RSI dem Währungshändler auch, ob es eine Divergenz zwischen Indikatorbewegung und der zugrunde liegenden eigentlichen Kursbewegung gibt. Sollte dem so sein, dass ist dies ein sehr zuverlässiges Signal für eine bevorstehende Korrektur.

Average Directional Index (ADX)

Der sogenannte ADX ist besonders für Trendfolgetrader ein hervorragendes Tool um die Stärke des bestehenden Trends zu messen. Hohe Werte im ADX zeigen einen starken Trend an und ein Forex-Trader kann sich damit sehr schnell einen Überblick verschaffen, welches Währungspaar zu einem bestimmten Zeitpunkt für das Anwenden einer Trendfolge-Strategie überhaupt geeignet ist. Der ADX hinkt dem eigentlichen Kursverlauf noch etwas mehr hinterher als der MACD oder auch RSI. Nichts desto trotz zeigt ein sehr hoher Wert einen sehr starken Trend an und im Gegensatz dazu ein sehr niedriger Wert einen Kursverlauf, der eher einer Seitwärtsbewegung gleicht, aber dafür das Potential eines möglichen Breakouts in naher Zukunft offenbart.

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