Risiko und Moneymanagement für Forex Trader

Der älteste und wichtigste Ratschlag für alle Forex-Händler ist es, dass man lernen sollte, wie man das Risiko für ein Handelskonto beschränken kann. Dies ist das wichtigste Element, das man meistern muss, um konsistenten Erfolg und nachhaltige Rendite zu erwirtschaften, zugleich ist es jedoch einer der von Anfängern am häufigsten vernachlässigten Aspekte beim Trading. Viele der erfolgreichsten Forex-Trader sagen, dass die Fähigkeit, Guthaben und Risiko zu managen, der wichtigste Punkt für ihren Erfolg sei. Viele weitere Händler betonen, dass es sogar wesentlich wichtiger als die genutzte Strategie ist. Natürlich müssen Forex-Trader eine gute Trading-Strategie nutzen, aber die Fähigkeit, ein Guthaben zu verwalten, benötigt große Disziplin.

Warum Risikomanagement beim Forex-Trading entscheidend ist

Risikomanagement beim Forex-Trading ist aus zwei Gründen entscheidend. Zunächst einmal muss man konsistent bei den potenziellen Profiten sein, die erreicht werden können. Zweitens erlaubt das richtige Risikomanagement einem Trader, sogar in Zeiten mit schlechter Performance zu handeln. Strategien zum Risikomanagement wie die Notwendigkeit von Stop Loss-Limits bei jedem Trade sind beliebt, um die möglichen Verluste zu begrenzen, wenn Trades nicht wie erhofft laufen. Die Platzierung dieser Stop Loss-Limits sollte relativ zu den erwarteten Gewinnen sein. Im Idealfall liegt das Verhältnis von Gewinn zu Risiko nicht höher als 1:1. Risikomanagement relativ zu den erwarteten Gewinnen ist eine effektive Methode um sicherzustellen, dass das Risiko bei jedem Handel nicht höher als die potenziellen Profite sind. Das sollte eine Trading-Strategie ermöglichen, bei dem man einen „Vorteil“ hat, um besser als der Markt abzuschneiden, wenn man die Disziplin behält und Stop Loss-Limits nicht überschritten werden.

Ein häufiges Problem beim Risikomanagement

Risikomanagement enthält ein großes Maß an Disziplin, da man der Versuchung vorbeugen muss, Stopps oder „Average Downs“ bei einer Position nachträglich zu bewegen. Eine der schlechtesten Praktiken ist es, die Verluste bei einem fallenden Trade zu vermindern, indem man mit seinem Konto noch weitere Verluste riskiert oder weiterhin käuft, um den durchschnittlichen Kaufpreis zu senken. Man muss akzeptieren, dass Trades nicht immer profitabel ablaufen können, um effektives Risikomanagement zu betreiben. Das Begrenzen der Verluste während solcher negativer Trades ist wichtiger für das Konto als die Profite bei gewonnenen Trades.

Die goldene 2%-Regel

Erfahrene Forex-Trader betonen, dass die Verwaltung des Guthabens wie bei jedem anderen Geschäft entscheidend ist, um Erfolg beim Trading zu haben. Sie unterstreichen, dass ein einziger Forex-Trade niemals mehr als zwei Prozent des vorhandenen Guthabens enthalten sollte. Für neue Händler mag das unbegründet erscheinen, da das Anfangskapital in der Regel niedrig ist und die Verfügbarkeit von Forex-Trades eine ständige Verführung darstellt. In der Realität ist man durch die Begrenzung jedes Trades auf maximal zwei Prozent weniger anfällig dafür, das gesamte Guthaben zu verbrauchen als wenn man 15 bis 20 Prozent riskiert. Natürlich ist die Anzahl von verlustbringenden Trades, die zum Reduzieren des Guthabens auf Null nötig sind, deutlich höher, wenn man bei jedem Trade nur zwei Prozent riskiert. Zudem profitiert man bei einem Verhältnis von Risiko und Gewinn von 1:1 und einer Rendite von zwei Prozent von durchaus vernünftigen Profiten. Außerdem sollte man bedenken, dass der Wert von zwei Prozent steigt, wenn das Guthaben wächst.

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