Scalping am Forex Markt

Scalping ist der Name einer Forex-Handelsstrategie, bei der kleine und schnelle Trades über den Tag verteilt vorgenommen werden. Oft geht es dabei sogar nur um einen oder zwei Pips. Die Idee hinter dem Scalping ist, dass der Trader sich auf kurze Zeiträume fokussiert und die 5-, 3-, und Ein-Minuten-Charts im Auge behält, um Möglichkeiten für wenige Pips innerhalb kürzester Zeit zu entdecken. Während diese Techniken scheinbar vor allem für ungeduldige Trader geeignet sind, da man aktiv im Laufe des Tages handeln muss, demonstrieren erfolgreiche Scalper große Fähigkeiten und Disziplin bei ihren Trades. Mit ihren schnellen Fingern handeln Scalper oft bei ähnlichen Chartformationen und mit ähnlichen Strategien wie längerfristig orientierte Trader, aber wenden diese auf kürzere und möglicherweise schwieriger zu handelnde Zeiträume an. Da ihre Trades in der Regel nur wenige Minuten lang dauern, argumentieren Scalper oft, dass das Gesamtrisiko im Vergleich zu Swing-Tradern niedriger ist.

Warum handeln Scalper Forex?

Scalper sind Forex-Trader, die der Meinung sind, dass kleine und häufige Trades besser sind als ein großer Gewinn von Zeit zu Zeit. Scalper wünschen sich Konsistenz und glauben, dass ein Händler viel mehr Trades verlieren als gewinnen kann, wenn ein einzelner Gewinn die Verluste ausgleicht. Scalper nutzen zudem keine umfangreichen Stop Loss-Limits und müssen daher zuversichtlich sein, dass ihre Positionen genug Momentum haben, um schnell damit Renditen erzielen zu können. Der Grund dafür, dass diese Trader existieren, ist die Tatsache, dass Scalping ein sehr erfolgreicher und lukrativer Weg sein kann, um auf dem Markt zu agieren, wenn ein Trader sehr diszipliniert im Umgang mit Stopps und Renditezielen ist. Forex-Märkte sind zudem ideal für das Scalping, da sie einen hohen Grad an Liquidität bieten, der sehr wichtig ist, um Händlern den Ein- und Ausstieg zu ermöglichen.

Wonach hält man als Scalper Ausschau?

Scalper halten eine Position in der Regel nur für wenige Minuten oder sogar noch kürzer, abhängig von der Geschwindigkeit, mit der sich der Markt bewegt. Da beim Scalping nur wenige Pips gekauft werden müssen, sind die am besten geeigneten Forex-Paare die mit den geringsten Spreads. Niedrige Spreads bedeuten, dass der Preis sich nur um wenige Pips bewegen muss, damit man seine Profitschwelle erreicht und Paare wie EUR/USD sind ideal, da es hier in der Regel die geringsten Spreads aller Währungspaare gibt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Scalpint ist es, einer getesteten Strategie zu folgen, die strenge Ein- und Ausstiegsregeln enthält. Die Disziplin, den Regeln der Strategie zu folgen, ist genauso wichtig wie die Technik selbst und die Anwendung von engen Stop Loss-Limits macht die Wahrscheinlichkeit des Momentums im Trade extrem wichtig. Während Swing- und Daytrader akzeptieren können, dass Preise höher und niedriger steigen und fallen können und deshalb weitere Stop Loss-Limits setzen, können Scalper sich keine derart hohen Verluste leisten. Solche Verluste würden es unmöglich machen, die Gewinn-Verlust-Rate einer guten Trading-Strategie aufrechtzuerhalten.

Automatisiertes Trading und Scalping

Viele automatisierte Trading-Systeme nutzen eine ähnliche Technik wie beim Scalping, da viele Strategien regelbasiert und „mechanisch“ Trades abschließen. Erfolgreiche automatisierte Scalping-Strategien sind allerdings schwierig zu finden. In jedem Fall sollte man diejenigen meiden, die sehr hohe Renditen „im Schlaf“ oder ähnliches versprechen. Trotzdem ist einer der Vorteile die relative Einfachheit beim Automatisieren einer Scalping-Strategie, die es sehr leicht macht, über einen längeren Zeitraum zu testen. Eine vernünftige Größe von Trades ist entscheidend für den Erfolg beim Scalping und das Erhalten einer positiven Bilanz nach Verlusten, eine umfangreich getestete Scalping-Strategie hilft Händlern zudem dabei, viele wichtige Parameter zu optimieren. Dazu zählen die Höhe der Trades, die Tageszeit und verschiedene Marktkonditionen.

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