Der Handel mit den US Arbeitsmarktzahlen (NFP)

Arbeitslosenzahlen in der weltweit stärksten Volkswirtschaft – in der USA – haben einen starken Einfluss auf die Wirtschaft und auch auf die Forex Märkte. Es können sich entweder sehr profitable Trading Situationen ergeben oder aber welche, die mit hohen Verlusten einhergehen. Der Grund warum diesen Zahlen so viel Wert beigemessen wird ist einfach der, dass sie als Benchmark für die Gesundheit des globalen Marktes angesehen werden, aber eben auch als Indikator für die zukünftige Änderung in der Geldpolitik der USA. Wenn die Arbeitslosigkeit auf dem US Markt niedrig ist heißt das, dass die Notenbank mittelfristig eine eher konservative Zinspolitik fährt. Starke Erwerbstätigkeit spricht auch für eine kurzfristig starke Nachfrage nach dem US Dollar und eine starke Nachfrage nach Gütern, die mit US Dollar bewertet werden. Allerdings gleicht sich dies über kurz oder lang aus, da die Nachfrage nach importierten Gütern ebenfalls dank des besseren Einkommens der Arbeitskräfte steigt.

Auswertung der Daten

Arbeitsmarktzahlen werden vom „Bureu of Labor Statistics“ zur Verfügung gestellt und berücksichtigen etwa 80% der gesamten Erwerbsfähigen. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden in diesen Statistiken nicht alle Berufe mit berücksichtigt (Landwirtschaft beispielsweise ist ausgenommen). Aber sie geben eine sehr faire Auswertung der allgemeinen Arbeitsmarktsituation in den USA wieder. Vor der Veröffentlichung dieser Zahlen geben führende Analysten bereits Einschätzungen ab, um den Markt darauf vorzubereiten was zu erwarten ist. Die daraus folgende Erwartungshaltung misst der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen noch mehr Gewicht zu.

Der Handel mit Daten?

Wie bereits angesprochen kann die Interpretation von Arbeitsmarktzahlen und deren Konsequenz für den Handel schwierig sein und hängt vor allem davon ab, in welchen Zeitspannen man sich als Forex Trader bewegt und wie weit die Veröffentlichung neuer Daten entfernt ist. Das erklärt auch, warum gleich nach Erscheinen der Nachrichten am ersten Freitag jeden Monats alle Währungspaare besonders volatil sind und sehr hohe Umsätze gemacht werden. Der Handel während oder nach der Veröffentlichung der neuen Zahlen wird daher von manchen Tradern komplett gemieden. Manche Trader versuchen aber auch genau daraus ihren Vorteil zu schlagen und von diesem Chaos zu profitieren. Sie sind dabei vor allem auf korrektive Trades aus, nachdem der Markt bereits in eine bestimmte Richtung ausgebrochen ist.

Ein paar Worte der Warnung…

Der Handel mit Arbeitsmarktzahlen ist nichts für schwache Nerven. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Währungspaare miteinander kkorrelieren und damit ein Dominoeffekt ausgelöst werden kann. Zudem trägt das hohe Volumen zum Zeitpunkt des Erscheinens dazu bei, dass man seine Order nicht immer zum gewünschten Kurs ausführen kann, denn der Markt bewegt sich schneller als die eigentliche Orderdurchführung möglich ist. Dies wird als „Slippage“ bezeichnet. Bei positiven Trades mag das noch unproblematisch sein, wenn allerdings eine Stop-Loss-Order nicht ausgeführt werden kann, dann können unerwartet hohe Verluste entstehen.

Warten bis der Ansturm zu Ende ist

Arbeitsmarktzahlen geben die Richtung für den ganzen Handelstag vor, aber in der Regel reduziert sich die Volatilität bereits 15 – 30 Minuten nach der Meldung. Viele Trader warten erst einmal bis der große Ansturm vorbei ist um dann ihre Strategien umzusetzen. Wer sich jedoch auf News Trading spezialisiert hat sollte wissen, dass besonders die Arbeitsmarktzahlen zu einem großen Teil für die monatliche Gesamtperformance verantwortlich sind.

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